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Children at Risk: Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Gestaltung von Bildungsprozessen

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Die Einschränkungen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie haben Bildungsfragen auf der öffentlichen Aufmerksamkeitsskala nach oben schnellen lassen: Selten wurde so viel über Herausforderungen für die Gestaltung von Bildungsprozessen diskutiert und selten wurde die Notwendigkeit für Reformen eindrücklicher deutlich als im vergangenen Jahr.

Einige praktische Lösungen scheinen gefunden oder auf dem Weg. Die Aufarbeitung des Befundes, dass Schule insbesondere für Kinder mit Bildungsrisiken mehr bedeutet als Unterricht, steht jedoch noch am Anfang. Das gesellschaftliche Bekenntnis zu Bildung als notwendige Bedingung für soziale Gerechtigkeit macht unmittelbares Handeln nötig: um neue Perspektiven für die Gestaltung von Bildungsprozessen aufzuzeigen und gegenüber Children at Risk das Versprechen zu erneuern, ihnen auch unter schwierigen Bedingungen Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.

Diese Vortragsreihe geht aus einem Kooperationsprojekt zwischen der Goethe-Universität Frankfurt im Bereich Deutsch als Zweitsprache (Prof. Dr. Petra Schulz), der Akademie für Bildungsforschung und Lehrkräftebildung (ABL) und der Hessischen Lehrkräfteakademie hervor und findet seit 2017 jährlich in Zusammenarbeit mit dem am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation angesiedeltem IDeA-Zentrum statt. 2021 kamen in fünf Vorträgen und einer Podiumsdiskussion Expert*innen aus verschiedenen Bereichen von Bildungsforschung und Bildungspraxis zu Wort. Sie zeigten konkrete Herausforderungen auf, die im Brennglas der Pandemie deutlicher denn je zutage getreten sind – und lenkten den Blick nach vorne, um die Erfahrungen aus den vergangenen Monaten für die Zukunft fruchtbar zu machen.

Flyer zur Veranstaltungsreihe 2021 als PDF

Pressemitteilung des DIPF

Termine

Datum Vortragstitel  Vortragende Video
27.04.
16-18 Uhr
Lehren aus der Pandemie: Gleiche Chancen für alle Schüler*innen sichern (Abstract) Prof. Dr. Kai Maaz (Direktor Abteilung "Struktur und Steurerung des Bildungswesens" des DIPF) Mitschnitt Vortrag
11.05.
16-18 Uhr
„Die Corona-Pandemie hat mir wertvolle Zeit genommen.“ Perspektiven auf Erleben und soziale Position von Kindern und Jugendlichen (Abstract)

Prof. Dr. Sabine Andresen (Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik und Familienforschung, Goethe-Universität Frankfurt a.M.)

Mitschnitt Vortrag

27.05. 
15-18 Uhr

Lernstörungen: Ein unvermeidbares Schicksal? (Abstract)

–Praxistransfer "Exemplarische Darstellung der Konzeption einer Online-Plattform zur Diagnostik und Förderung von Kindern mit Lernstörungen" im Anschluss–

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn (Direktor der Abteilung "Bildung und Entwicklung" des DIPF) Mitschnitt Vortrag
08.06.
16-18 Uhr
Mehrsprachige Lernumgebungen im Fremdsprachenunterricht: Didaktische Überlegungen zu deren Nutzen, Nutzung und Gestaltung (Abstract) Prof. Dr. Daniela Elsner (Professorin für Didaktik und Sprachlehr-/lernforschung, Goethe-Universität Frankfurt a.M.) Mitschnitt Vortrag
23.06.  
15-18 Uhr

Professionalisierung von Sprachförderkräften unter Pandemiebedingungen am Beispiel des Projekts "Sprachförderprofis" (Abstract)

Praxistransfer "Kerninhalte der Fortbildung Sprachförderprofis praxiswirksam erleben" im Anschluss–

Alina Lausecker (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehrstuhl „Deutsch als Zweitsprache“, Goethe-Universität Frankfurt a.M.) Mitschnitt Vortrag
07.07.
16-18 Uhr

Paneldiskussion: Gesellschaft im Wandel – Schule im Wandel  

Moderation: Prof. Dr. Marcus Hasselhorn (DIPF)

Prof. Dr. Ilonca Hardy (Grundschulpädagogin und Bildungsforscherin, Goethe-Universität Frankfurt a.M.)

Jürgen Kaube (Herausgeber der FAZ und Autor des Buchs „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“)

Prof. Dr. Dominique Rauch (Psychologin, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)

Martin Spiewak (Wissenschaftsjournalist, Schwerpunkte Bildungspolitik, Wissenschaft und Forschung)

Andrea Zimmermann (Leiterin der Gesamtschule Geistal, Bad Hersfeld)