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fNIRS

Untersuchung der Aktivität des Gehirns mittels funktioneller Nahinfrarotspektroskopie

Was ist fNIRS?

Die funktionelle Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Arbeitsweise des Gehirns untersucht werden kann. Mittels Leuchtdioden wird Infrarotlicht in das Gewebe unter der Kopfoberfläche geleitet und dessen Reflexion durch hochsensible Sensoren gemessen. Da die Lichtintensität deutlich unter der von handelsüblichen Glühbirnen liegt, ist die Methode gesundheitlich völlig unbedenklich. Mittels fNIRS können Veränderungen des Sauerstoffverbrauchs in den entsprechenden Hirnarealen erfasst werden und somit Rückschlüsse auf die Aktivität dieser Areale während der Bearbeitung verschiedener Aufgaben gezogen werden.

Wie läuft eine fNIRS-Untersuchung ab?

Bei der fNIRS-Untersuchung trägt Ihr Kind eine Kappe auf dem Kopf, an der eine Vielzahl von Leuchtdioden und Sensoren angebracht sind.

Laborius setzt Diode ein


Während der fNIRS-Untersuchung bearbeitet Ihr Kind Aufgaben, die z.B. auf einem Bildschirm oder über Kopfhörer präsentiert werden.
Kind am Bildschirm mit Response Pad


Worauf muss vor einer fNIRS-Untersuchung geachtet werden?

  • Um zu verhindern, dass die Haare den Lichtfluss behindern, werden sie von uns an einigen Stellen mit Haargel fixiert, nachdem die Kappe aufgesetzt wurde.  Es sollten deshalb keine Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Inhaltsstoffe von handelsüblichem Haargel bestehen. Nach dem Versuch können die Haare bei Bedarf im Labor gewaschen werden.
  • Das Verfahren kann nur angewendet werden, wenn keine Veränderungen am Schädelknochen vorliegen, die den Lichtfluss behindern (z.B. Metallimplantate an der Schädeldecke).