KoaLa
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Finanzierung

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Laufzeit

3/2021 – 12/2025

Projekt KoaLa

Kognitiv aktivierende und kollaborative Lernangebote

Das Projekt KoaLa ist Teil des bundesweiten Forschungsverbundes und Projektes „Schule macht stark“ (SchuMaS). In dieser Bund-Länder-Initiative erarbeitet ein Verbund aus 13 Institutionen Maßnahmen, um die Lernbedingungen und Lernleistungen von Kindern mit Lernrisiken zu verbessern. Das Teilprojekt KoaLa beschäftigt sich mit der Erforschung und Gestaltung kognitiv aktivierender und kollaborativer Lernangebote.

In SchuMaS werden mit bundesweit 200 Partnerschulen in sozial herausfordernden Lagen Maßnahmen entwickelt, um die Lernbedingungen und Lernleistungen von children at risk zu verbessern. Das Teilprojekt KoaLa beschäftigt sich in diesem Rahmen mit der Erforschung und Gestaltung kognitiv aktivierender Lernangebote.

In KoaLa wird ein Weiterbildungsmodul entwickelt, in welchem Lehrkräfte gemeinsam an kognitiv aktivierenden Unterrichtskonzepten arbeiten und – als eine vielversprechende Methode eines aktivierenden Unterrichtsangebotes – das kollaborative Lernen erproben und reflektieren.

Mit der Entwicklung und dem Angebot dieses Weiterbildungsmoduls möchten wir aber nicht nur die Lehr- und Lernpraxis an den teilnehmenden Schulen unterstützen. Wir wollen auch besser verstehen, inwiefern in der Praxis kognitiv aktivierende und kollaborative Lernangebote gemacht werden, welches Wissen und welche Vorstellungen sowie Einstellungen Lehrkräfte zu diesen Themen mitbringen und welche Hürden und Potenziale sie im Unterrichtsalltag beim Anbieten eines kognitiv aktivierenden Unterrichts, insbesondere in Gruppenarbeiten, erleben. Ebenso soll die Perspektive der Schüler*innen auf (bestenfalls kognitiv aktivierendes) Lernen in Kleingruppen untersucht werden – gerade auch mit der Frage danach, wie sich die unterschiedlichen (z. B. sprachlichen) Lernvoraussetzungen von Schüler*innen an Schulen in sozial herausfordernden Lagen auf das Lernen auswirken.