pi-phon
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Leitung

Laufzeit

03/2019 – 02/2020

Projekt pi-phon

Pupillenmessungen beim phonologischen Gedächtnis: ihre Beziehung zur sprachlichen Entwicklung

Ziel des Projekts pi-phon ist es, die Faktoren, die die Sprachentwicklung von jüngeren Kindern beeinflussen, besser zu verstehen. Dabei soll die Rolle des phonologischen Gedächtnisses (z.B. unsere Fähigkeit sprachliche Laute zu verarbeiten und zu erinnern) für die sprachliche Entwicklung junger Kinder untersucht werden.

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Genauer wird gemessen, wie schwierig es für jüngere Kinder ist, neue Laute verschiedener Länge oder verschiedener phonologischer Komplexität zu verarbeiten und wie der Schwierigkeitsgrad, dem jedes Kind begegnet, mit seiner/ihrer sprachlichen Entwicklung in Verbindung steht. Dadurch sollen einige wichtige frühe Merkmale sprachlicher Verarbeitungsschwierigkeiten entdeckt werden.

Den Kindern werden mit Hilfe von Cartoons fiktive Wörter vorgespielt und sie werden gebeten, diese zu wiederholen. Während dieses „lustigen Wortspiels“ fokussiert eine spezielle Mikrokamera (ein sogenannter Eyetracker) die Augen des Kindes und registriert die kleinen Änderungen im Durchmesser der Pupillen. Dies liefert Informationen über die Anstrengungen, die Kinder aufbringen, wenn sie versuchen, diese „fremden Wörter“ zu verarbeiten, zu behalten und zu wiederholen.

In einer zusätzlichen Aufgabe wird untersucht, wie sich das Vokabular von Kindern entwickelt: dem Kind wird ein Wort gesagt und die Kinder müssen auf das entsprechende Bild zeigen. Inklusive einiger Pausen zum Spielen und Ausruhen dauern die Aufgaben nicht länger als eine Stunde.

Schlüsselwörter: