RifA
RifA

Leitung

Team

  • Nora Iranee
  • Stephanie Meiland, M.A.
  • Nadine Seddig, Dipl.-Soz.Päd.

Finanzierung

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Laufzeit

02/2013 - 03/2016

Projekt RifA

Risikofaktor Armut – Zur Vulnerabilität in der Kindheit. Eine qualitative Studie

Im Fokus des Projektes steht die Frage, ob und was Kindheit, wenn sie durch Armut mitgeprägt ist, besonders vulnerabel macht. Das Forschungsinteresse zielt gleichermaßen darauf, ob Kinder anders als Erwachsene von Vulnerabilität und Grenzverletzung betroffen sind und inwieweit die räumlich-strukturellen Bedingungen, in denen die Kinder aufwachsen, einen Einfluss haben.

Ziel ist gleichermaßen das Wissen von Erwachsenen über die Bedürfnisse von Kindern sowie mögliche Themen der Grenzverletzung und sexuellen Gewalt zu rekonstruieren. Von diesen Fragen ausgehend gilt es in zwei Vierteln der Stadt Frankfurt am Main den Alltag von Kindern mit seinen sozialen Praktiken und Erfahrungsräumen zu untersuchen. Der Blick richtet sich dabei auf das gesamte schulische und außerschulische Umfeld. Neben den Perspektiven der Kinder liegt das Interesse genauso auf der Rekonstruktion der Sichtweisen und Erfahrungen der Erwachsenen. Die gesamte Erhebung ist in zwei Zeitpunkte unterteilt und soll auf Basis der Methoden der teilnehmenden Beobachtung und Interviews mit allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren, den Kindern, ihren Eltern und den Professionellen wie Ehrenamtlichen der schulischen und außerschulischen Einrichtungen umgesetzt werden.

Ausgewählte Publikationen

Andresen, S., & Fegter, S. (2011). Children growing up in poverty and their ideas on what constitutes a good life: Childhood studies in Germany. Child Indicators Research, 4(1), 1 - 19. doi:10.1007/s12187-010-9073-3

Andresen, S., & Heitmeyer, W. (2012). Zerstörerische Vorgänge: Missachtung und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Institutionen. Weinheim: Juventa.

Andresen, S., Meiland, S., Milanovic, D., & Blume, J. (2013). Erfahrungen und Erleben von Armut aus der Sicht von Kindern: „Ich würde meiner Familie was schenken und dafür sorgen, dass sie nicht so viel in Schwierigkeiten sind.“. Unsere Jugend, 65, 13–129.