Hector
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Laufzeit

04/2010 – 12/2020

Projekt Hector

Formative Evaluation der Hector Kinderakademien

Das Projekt evaluiert die Förderangebote der Hector-Kinderakademien auf ihre Wirksamkeit und gibt wissenschaftlich fundiertes Feedback zur Entwicklung der Angebote.

Im Rahmen der Zielsetzung, begabte Menschen zu fördern, beabsichtigt die Hector Stiftung II, unter der Trägerschaft des Kultusministeriums, in Baden-Württemberg flächendeckend Hector-Kinderakademien ins Leben zu rufen und deren Existenz finanziell nachhaltig zu sichern. Kinderakademien sind außerschulische Fördereinrichtungen für besonders begabte Kinder im Alter bis zu 10 Jahren, wobei eine ganzheitliche Förderung angestrebt wird. Wichtige Ziele sind dabei die Ausbildung eines adäquaten Selbstkonzepts, die Förderung von selbstregulatorischen Fähigkeiten und Sozialkompetenz sowie die Ausbildung von bereichsspezifischen Fachkompetenzen und allgemeinen kognitiven Schlüsselqualifikationen. Darüber hinaus sollen Interessen für naturwissenschaftliche Themen geweckt und die (Leistungs-) Motivation erhöht werden.

Das Projekt „Formative Evaluation der Hector-Kinderakademien“ des DIPF wird in Kooperation mit der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung realisiert. Die zentrale Frage dieser wissenschaftlichen Begleitung bezieht sich darauf, ob die einzelnen Kinderakademien die von ihnen gewünschten Effekte in der Entwicklung der Kinder auch tatsächlich erreichen und ob die Förderung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Kindern, die keine Kinderakademie besuchen, zu einer positiveren Entwicklung führt.

Ausgewählte Publikationen

Beißert, H. M., & Hasselhorn, M. (2016). Individual differences in moral development: Does intelligence really affect children’s moral reasoning and moral emotions? Frontiers in Psychology, 7. doi:10.3389/fpsyg.2016.01961

Beißert, H., Hasselhorn, M., & Lösche, P. (2014). Möglichkeiten und Grenzen der Frühprognose von Hochbegabung. In M. Stamm (Ed.), Handbuch Talententwicklung (pp. 415425). Bern, Switzerland: Verlag Hans Huber.