InSe
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Projekt InSe

Instruktionssensitivität von Testitems in der pädagogisch-psychologischen Diagnostik

Das Projekt untersucht, inwiefern Tests und Items dazu in der Lage sind, Effekte von Schule und Unterricht zu erfassen.

Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern aus standardisierten Leistungstests werden häufig dazu genutzt, den individuellen Lernstand zu erfassen, die Qualität von Schule, Unterricht und anderer pädagogischer Maßnahmen zu beurteilen oder Bildungssysteme auf nationaler und internationaler Ebene zu vergleichen. Gültige Rückschlüsse über Schule und Unterricht erfordern, dass die Testinstrumente im Allgemeinen instruktionssensitiv sind, also dazu in der Lage, Effekte von Schule und Unterricht abzubilden. Das Projekt untersucht, wie sich die Instruktionssensitivität von Tests und Items empirisch erfassen und in der pädagogisch-psychologischen Diagnostik praktisch nutzen lässt.

Das Projekt baut auf einem von Naumann, Hochweber und Hartig (2014) vorgestellten längsschnittlichen Mehrebenen-DIF-Modell (LML-DIF-Modell) zur Untersuchung von Instruktionssensitivität auf. Dieses Modell integriert bestehende Ansätze zur Instruktionssensitivität, indem es sowohl Veränderungen in Schülerleistungen über die Zeit als auch Unterschiede zwischen Klassen einbezieht. Vier übergeordnete Ziele werden im Projekt InSe verfolgt:

  • die Weiterentwicklung des LML-DIF-Modells
  • die Untersuchung der Qualität und Bedingungen der Parameterschätzung
  • die Validierung von statistischen Indikatoren für Instruktionssensitivität
  • die Entwicklung von Kriterien zur Klassifikation von Instruktionssensitivität auf Test- und Itemebene

Kooperationspartner

Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG)

Ausgewählte Publikationen

Naumann, A., Hartig, J., & Hochweber, J. (2017). Absolute and relative measures of instructional sensitivity. Journal of Educational and Behavioral Statistics. Advance Online Publication. doi:10.3102//1076998617703649

Naumann, A., Hochweber, J., & Klieme, E. (2016). A psychometric framework for the evaluation of instructional sensitivity. Educational Assessment, 21(2), 89–101. doiI:10.1080/10627197.2016.1167591

Naumann, A., Hochweber, J., & Hartig, J. (2014). Modeling instructional sensitivity using a longitudinal multilevel differential item functioning approach. Journal of Educational Measurement, 51, 381–399. doi:10.1111/jedm.12051


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