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Nachwuchsprojekte

Das IDeA-Zentrum unterstützt jedes Jahr Vorhaben zur Vorbereitung von Drittmittelanträgen (z. B. für Pilotierungsstudien, konzeptuelle Vorarbeiten) für neue Projekte. 2020 gab es eine zusätzliche Anschubfinanzierung zur COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Bildungsprozesse. Hier finden Sie einige der aktuell laufenden Nachwuchsprojekte.

BAPAS – Bindungstrauma bei Adoptiv- und Pflegekindern – Eine psychoanalytische Therapiestudie

Das BAPAS Projekt hat zum Ziel, die Wirksamkeit eines psychoanalytischen Therapieangebots für multipel komplex traumatisierte Adoptiv- und Pflegekinder (Alter: 8-11 J.) und ihre Adoptiv- bzw. Pflegeeltern zu untersuchen. Als Teil des erweiterten Netzwerks dieser Kinder werden auch ihre Lehrkräfte in die Intervention mit eingebunden.

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BiLTex – Bilinguale Lernarrangements zur Förderung des Textverständnisses

Das Projekt BiLTex prüft potentielle Unterschiede zwischen bilingualen und monolingualen Lernumgebungen zur Förderung des Textverständnisses. Während bei monolingualen Lernumgebungen alle Informationen und Handlungen im Deutschen vorliegen respektive erfolgen, wird bei bilingualen Lernumgebungen die Herkunftssprache systematisch miteinbezogen. In BilTex soll untersucht werden, ob sich der Einbezug der Herkunftssprache positiv auf das Textverständnis und die Lernerfahrung von bilingual aufwachsenden Schüler*innen auswirkt.

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DeSign – Dynamiken schülerseitiger Selbstregulation und Zusammenhänge mit erlebter Unterrichtsqualität

Selbstregulation bezeichnet die Fähigkeit eines Einzelnen, die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen so zu steuern, dass sie die Verfolgung langfristiger Ziele unterstützen. Eigenschaften von Situationen beeinflussen diese Fähigkeit und können dadurch die Selbstregulation unterstützen oder erschweren. Das Projekt DeSign untersucht das Zusammenspiel zwischen der während einer Unterrichtsstunde wahrgenommenen Unterrichtsqualität und der Veränderung der Selbstregulation innerhalb von Schüler*innen.

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EDUCATE – Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie auf die Entwicklung schulischer Fähigkeiten

EDUCATE untersucht die Auswirkungen der veränderten Betreuungs- und Beschulungssituation auf die Entwicklung schulrelevanter domänenübergreifender (z.B. exekutive Funktionen, Selbstregulation) und domänenspezifischer (z.B. numerischer und schriftsprachlicher) Fähigkeiten und deren Implikationen für die weitere Entwicklung von Schulleistungen und setzt dabei auf eine innovative Kombination aus Kohorten- und längsschnittlichem Design.

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EMMA – Die Rolle der Emotionen und metakognitiver Prozesse bei der Anpassung von Zielen

Mit Emma soll untersucht werden, welche Emotionen Kinder nach Misserfolgen berichten, wie Kinder ihre Ziele nach Misserfolgen anpassen und welche Rolle Emotionen und die Bewertung des Misserfolgs bei der Zielanpassung spielen.

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NawiSelf*digital – Naturwissenschaftlichen Grundschulunterricht selbstregulationsförderlich gestalten mithilfe digitaler Medien

Ziel des Projekts ist es, die Wirksamkeit von Unterrichtseinheiten im Sachunterricht der Grundschule zu untersuchen, in die der Einsatz digitaler Medien integriert wird. Dabei möchten wir ermitteln, ob diese (1) effektiv genutzt werden können, um fachliches Lernen und Selbstregulation bei Lernenden aktiv zu fördern, und (2) ob durch den zusätzlichen Einsatz adaptiver Elemente benachteiligte Lernende besonders unterstützt werden können.

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ögütPRO – Professionelle Beratung türkischstämmiger Eltern zum Übergang in die weiterführende Schule

Das Projekt ögütPRO (türk. ögüt = Ratschlag) zielt langfristig auf eine professionelle Beratung türkischstämmiger Eltern zum Wechsel ihrer Kinder auf die weiterführende Schule ab. In dieser Vorstudie werden dafür Wissensbestände über die Situation der türkischstämmigen Migrant*innen bei Lehrkräften erfasst. Weiterhin wird der Kenntnisstand über das deutsche Bildungssystem und die Bildungsaspirationen türkischstämmiger Eltern erhoben.

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VokSi – Vokabeln lernen mit allen Sinnen: Kombinationseffekte von vorwissensaktivierenden und gestenbasierten Lernstrategien beim app-basierten Vokabellernen

Vokabellernen fällt leichter, wenn man als Lernende*r selbst aktiv wird, sei es durch das Generieren einer Vorhersage über die mögliche Übersetzung des fremdsprachlichen Wortes oder durch die gleichzeitige Ausführung passender Gesten. Ziel ist es, diese Lernaktivitäten näher zu untersuchen und die Effekte ihres Zusammenspiels genauer ins Visier zu nehmen.

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zEbra – Soziale Eingebundenheit in der realen und digitalen Welt

Das Anschubprojekt zEbra beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von wahrgenommener sozialer Eingebundenheit in der realen und digitalen Welt und Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen.

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2Explain – „Wer kann mir das erklären?“ Eine empirische Studie zum Lehren von und Lernen mit Instruktionalen Erklärungen

Die Studie 2Explain untersucht, wie das Wissen über instruktionale Erklärungen naturwissenschaftlicher Phänomene von Studierenden des Grundschullehramts im Rahmen von unterschiedlichen Workshops effektiv aufgebaut werden kann. Außerdem soll untersucht werden, ob sich die im Rahmen der Workshops von den Studierenden erstellten Erklärvideos besonders positiv auf das Lernen von leistungsschwachen Grundschüler*innen auswirken.

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