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Vortrag Prof. Dr. Patrick Meurs: "Kinder in geflüchteten Familien im Blick behalten"

Frankfurt am Main, 18. März 2019 – Das Sigmund-Freud-Institut lädt zu einem Vortrag des Behandlungsnetzwerkes ein, in dessen Rahmen der geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Institutes Prof. Dr. Patrick Meurs aus seiner Arbeit mit traumatisierten Kindern berichtet.

Prof. Dr. Patrick Meurs, geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Institutes sowie Professor an der Universität Kassel und der Universität Leuven/Belgien, befasst sich als Kinder- und Jugendanalytiker seit vielen Jahren mit der besonderen Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrations- und Fluchthintergrund. So hat er seit dem Jahr 2000 z. B. das Programm „First Steps“ in Belgien etabliert und betreut.

Obwohl Kinder in geflüchteten Familien in vielfacher Hinsicht traumatischen Ereignissen und Einflüssen ausgesetzt waren oder sind, geraten sie in den Versorgungsangeboten für Geflüchtete zu häufig aus dem Focus. Prof. Meurs will  in seinem Vortrag zum Thema

"Kinder in geflüchteten Familien im Blick behalten"

 

unseren Blick auf die besondere Situation dieser Kinder, die intergenerationelle Trauma-Verarbeitung und Anforderungen an Unterstützungs- und Präventionsangebote lenken. Im zweiten Teil seines Vortrags wird er anhand von zwei Kinderzeichnungen Aspekte der Psychodiagnostik eines 9jährigen Mädchens aus einer geflüchteten Familie besprechen.

 

Wann? 18. März 2019 um 20:15 Uhr
Wo? Hörsaal des Psychoanalytischen Zentrums, Myliusstr. 20, 60323 Frankfurt am Main