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Projekt PaSS

Was ist das Projekt PaSS?

Im Rahmen des Projektes PaSS (Prävention an Schulen: Eine Studie über individuelle Passungsaspekte) beschäftigen wir uns mit Prävention (Aufbau sozialer Kompetenzen und Verringerung aggressiver Verhaltensweisen) bei Kindern im Grundschulalter. Leider werden Präventionsprogramme zur Verringerung aggressiven Verhaltens und zur Vermittlung sozialer Kompetenzen noch nicht in allen Grundschulen angewendet, da die Umsetzung mit hohen Kosten und einem enormen Zeitaufwand verbunden ist und manchmal nicht klar ist, welchen Nutzen solche Programme effektiv haben. Ziel unserer Arbeit ist es aus diesem Grund, Antworten auf die Frage nach der Nützlichkeit und Akzeptanz solcher Präventionsprogramme zu geben.

Ziele des Projektes PaSS und Fragestellungen

Da wir herausfinden möchten, wie Präventionsprogramme wahrgenommen werden, befragten wir Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Bereits in der ersten Laufzeit des Projektes haben wir Kontakt zu Grundschulen im Bundesland Hessen aufgenommen, die entweder mit dem Faustlos-Programm arbeiten oder es aber nicht einsetzen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir auf die Unterstützung von ca. 120 Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern und Lehrkräfte zählen konnten.

Langfristiges Ziel unseres Projektes ist die altersgerechte Optimierung von bereits bestehenden Präventionsprogrammen unter breitem Einbezug der Sichtweise aller Beteiligten.

Wo steht PaSS jetzt?

Dank der Unterstützung zahlreicher hessischer Grundschulen, ihrer Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern konnte die erste Laufzeit des Projektes PaSS im Juni 2010 erfolgreich beendet werden. Nun gilt unsere Aufmerksamkeit der Auswertung der umfassenden Daten und der Beantwortung der aufgeworfenen Forschungsfragen.

Aus der bisherigen Studie sind einige sehr interessante Ergebnisse entstanden, die wir als Anstoß für die Planung einer zweiten Laufzeit des Projekts PaSS nutzen möchten. Aktuell kontaktieren wir interessierte Schulen und Eltern, die uns bei der Umsetzung eines weiteren Projektes unterstützen möchten. Dabei handelt es sich um Fragen, die sich mit der Verbesserung von bereits an Schulen angewendeten Präventionsangeboten beschäftigen. Wir möchten Kinder in ihrer Entwicklung in der Grundschulzeit begleiten und herausfinden, ob sich ihre sozialen Kompetenzen durch ein präventives Angebot verbessern. Außerdem interessiert uns, ob Kinder, Eltern und Lehrer die Ziele, Materialien und Vorgehensweisen und Präventionsprogrammen als wichtig für die Entwicklung einschätzen.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Beitrag zum Gelingen unserer Studie leisten möchten. Auch für Anregungen und Vorschläge rund um unsere Studie sind wir offen und besprechen diese gerne mit Ihnen.

Projektverantwortliche

Prof. Dr. Michael Fingerle, Dipl.-Psych.
Dr. Mandy Grumm, Dipl.-Psych.

Mitarbeit

Sascha Hein, Dipl.-Päd.

Ansprechperson

Dr. Mandy Grumm, Dipl.-Psych.

Kontaktadresse

pass@idea-frankfurt.eu