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Untersuchung der strukturellen Eigenschaften und der Aktivität des Gehirns mittels Magnetresonanztomographie

Was ist MRT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Aufbau und Arbeitsweise des Gehirns untersucht werden können. Bei der MRT kommen starke Magnetfelder zum Einsatz, wodurch sie, im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren, ohne Röntgenstrahlung oder die Einnahme von Substanzen auskommt. Einerseits erlaubt es die Methode, unterschiedliche Gewebestrukturen des Gehirns genau abzubilden und mit Leistungs- und Verhaltensmaßen in Beziehung zu setzen. Andererseits können Rückschlüsse auf die Aktivität einzelner Hirnareale während der Bearbeitung verschiedener Aufgaben gezogen werden, indem  Veränderungen ihres Sauerstoffverbrauchs sichtbar gemacht werden.

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Bevor mit der MRT-Untersuchung begonnen werden kann, müssen verschiedene Vorbereitungen getroffen werden. Aufgrund der starken Magnetfelder dürfen keine metallischen Gegenstände mit in den Raum genommen werden, in dem die Untersuchung stattfindet. Deshalb muss sichergestellt werden, dass sich bei Ihrem Kind keine Metallteile an oder in der Kleidung befinden.

Laborius schaut in Hosentasche


Vor der Untersuchung haben Sie und Ihr Kind die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten und das MRT-Gerät anzuschauen. Außerdem wird Ihr Kind damit vertraut gemacht, wie es sich während der Untersuchung mit den Forschern verständigen kann.
Kind auf Scanner


Da bei einer MRT-Untersuchung sehr laute Geräusche entstehen, werden ihrem Kind schalldämmende Ohrstöpsel eingesetzt.
Laborius setzt Ohrstöpsel ein


Wenn Ihr Kind bereit ist, mit der Untersuchung zu beginnen, wird es auf der Liege langsam in das MRT-Gerät gefahren.
Laborius fährt Kind in Röhre


Bei Untersuchungen der Hirnaktivität liegt Ihr Kind im MRT-Gerät und bearbeitet Aufgaben, die auf einem Bildschirm oder über Kopfhörer präsentiert werden; bei Untersuchungen der Hirnstruktur liegt es passiv im Gerät und kann z.B. einen Film schauen. Um die Qualität der Messung nicht zu beeinträchtigen, ist es notwendig, dass sich Ihr Kind während der Untersuchungen so wenig wie möglich bewegt. Während der Untersuchung werden regelmäßig kurze Pausen gemacht, in denen Ihr Kind mit den Forschern reden und sich strecken kann. Falls es einmal die Toilette benutzen muss oder sich unwohl fühlt, kann Ihr Kind die Untersuchung jederzeit unterbrechen oder beenden.
Kind liegt in Röhre

Da eine MRT-Untersuchung (nicht nur) für Kinder eine sehr ungewohnte Situation darstellt, wird mit Ihrem Kind vor der eigentlichen Untersuchung ein Training in einem MRT-Simulator durchgeführt. Dabei wird es schrittweise an die Untersuchungsumstände (z.B. Geräuschkulisse, stilles Liegen in einer Röhre, Verständigung über eine Gegensprechanlage) herangeführt und kann ausprobieren, ob es an einer MRT-Untersuchung teilnehmen möchte.

Worauf muss vor einer MRT-Untersuchung geachtet werden?

  • es dürfen keine Metallteile am oder im Körper getragen werden
  • bei möglichen Zahnspangen oder Implantaten muss vor der Teilnahme abgeklärt werden, aus welchem Material diese sind
  • idealerweise wird während der Untersuchung bequeme, metallfreie Kleidung getragen (z.B. Jogginghose); bei Bedarf kann diese gestellt werden

Vor jeder MRT-Untersuchung wird das Vorliegen möglicher Ausschlusskriterien mit einem ausführlichen Fragebogen ermittelt.